MTV Eyendorf - HBV 91 Celle 37:22

"Licht und Schatten" sah Eyendorfs Vertretungstrainer Kali Berndt beim Kantersieg des MTV Eyendorfs gegen den HBV 91 Celle in der Handball-Landesliga der Männer. 

Es waren 4:26 Minuten gespielt, als der Gast des MTV das erste Team-Time-Out nahm. Da lagen die Celler schon 0:5 hinten. Im Wechsel hatten die schnellen Flügelflitzer Claudio Petermichl und Frederik Moorstein den MTV in Führung geworfen. Genau diese Strategie hatte Eyendorfs Trainer Uwe RIchter, der an diesem Abend von Kali Bernd auf der Bank vertreten wurde, als Marschroute ausgegeben, und sein Team setzte sie perfekt um. Beim Stand von 11:2 nahmen sich die Eyendorfer Herren bis zum Halbzeitpfif eine Auszeit. "Da haben wir wieder zu viel frei vorm Tor verworfen", ärgerte sich Berndt. Die körperlich unterlegenen Celler ließen nun den Ball schneller laufen und arbeiteten sich Tor um Tor bis zum 14:11 heran. "Zum Glück habne wird uns dann wieder gefangen", sagte Berndt. Denn nach der Halbzeitpause stellten Frederik Moorstein, Marcel Petersen und Sebastian Petersen mit drei Treffern in Folge den alten Abstand wieder her. Celle gab zwar nicht auf, vor allem der quirlige MIttelmann René Schulig stellte die Eyendorfer immer wieder vor Herausforderungen, doch für eine weitere Aufholjagd reichten die Kräfte nicht. Als Nils Kindermann, der ebenso wie Mark Langenbeck mit prima Paraden aufhorchen ließ, in der 41. Minute beim Stand von 24:15 auch noch einen Siebenmeter hielt, was der Spiel entschieden. Tor um Tor vergrößerte der MTV den Abstand. Die Treffer des Tages lieferte dabei Sebastian Petersen, der mit insgesamt neun Treffern zum besten Werfer des MTV avancierte. Um in Überzahl spielen zu können wechselte Celle im Angriff den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler. Die Eyendorfer Abwehr holte sich jedoch den Ball und Sebastian Petersen traf über die gesamte Spielfeldlänge in leere Tor der Celler. Nachdem ihm das innerhalb einer Minute zwei Mal hintereinander gelang, verzichtete Celle auf dieses taktische Mittel. "Licht und Schatten hielten sich die Waage", zog Berndt dennoch eine durchwachsene Bilanz. Ihm wurden noch zu viele Torchancen ausgelassen. Dafür kamen alle Spieler zum Einsatz, die sich auch alle in die Torschützenliste eintragen konnten.